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Geburtsklinik: Christliches Klinikum Melle

© Niels-Stensen-Kliniken

Im Christlichen Klinikum Melle ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Geburten stetig gestiegen. Das liegt zum einen an der Schließung der gynäkologischen Abteilungen in Bünde und Dissen. Ein weiterer Grund dürfte sein, dass 2016 aus der ehemaligen Beleg- eine Hauptabteilung geworden ist. Zusätzlich zum Chefarzt wurden inzwischen ein Oberarzt und eine Oberärztin sowie zwei Assistenzärztinnen angestellt, die mit den zwölf Beleghebammen zusammenarbeiten. So kann das Team der Geburtshilfe die Mütter und Kinder noch gezielter und individueller betreuen. Außerdem sind Hebammen und Ärzte rund um die Uhr erreichbar.


Der Vorteil an den Beleghebammen ist, dass die werdenden Mütter sie bereits bei den Geburtsvorbereitungskursen kennenlernen können und die Hebammen auch die Nachbetreuung übernehmen können.

Jeden Montag von 8.30 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr sowie jeden Mittwoch von 8.30 bis 12 Uhr findet eine offene Hebammensprechstunde im Christlichen Klinikum statt, zu der die Mütter unangemeldet kommen können. Dort können sie sich für die Geburt anmelden und ein Vorgespräch führen, können sich zu hebammenrelevanten Themen beraten lassen und sich über das Kursangebot anmelden. Auch bei Schwangerschaftsbeschwerden ist die Hebammensprechstunde eine gute Anlaufstelle.

Die Gynäkologie in Melle wird wegen ihrer familiären und zugewandten Atmosphäre geschätzt. Damit unterscheidet sich die Abteilung von anderen Krankenhäusern, in denen jährlich mehrere tausend Babys zur Welt kommen. Täglich finden zwei Arztvisiten und ein Hebammenbesuch statt.

Auch sonst ist gut für die jungen Familien gesorgt. Neben Frühstück und Abendbrot wird ausgewogenes und vitaminreiches Essen auf der Mittagskarte angeboten. Väter und andere Vertrauenspersonen sind auf der Station willkommen. Das Rooming-in ermöglicht es, dass Mutter und Kind gemeinsam auf einem Zimmer sind. Ins Familienzimmer können Papa und gegebenenfalls ein Geschwisterkind mit einziehen. Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, können die Mütter aber auch relativ bald nach der Geburt nach Hause gehen und zur U-2-Untersuchung zurück in die Klinik kommen.

Das Team der Wochenbettstation berät Mütter außerdem zum Thema Stillen. So gibt es inzwischen eine Hotline, über die die Frauen auch nach der Geburt noch Auskünfte bekommen können. Außerdem nimmt das Team regelmäßig an Fortbildungen zur Laktationsberatung teil und ist in dem Thema grundgeschult.

Kurzinfo
• Zahl der Geburten: 800

• Ambulante Geburt: ja

• Kreißsäle: 3 

• Ausstattung: Gebärwanne, Gebärinsel, Gebärhocker, Entspannungsbadewanne

• Schmerzkontrolle: Akupunktur, Homöopathie, Schmerzmittel, Periduralanästhesie

• Rooming-in: ja

• Familienzimmer: ja

• Kaiserschnittrate: 20 %

• Kinderarzt: ja

Kreißsaalführung: erster Montag im Monat, 19 Uhr

Niels-Stensen-Kliniken

Christliches Klinikum Melle

Engelgarten 3

49324 Melle

Tel. 05422-1042701 

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